Murmeltiere, Alpenlicht & wilde Begegnungen

Manchmal braucht es gar keine Reise ans andere Ende der Welt.

Manchmal reichen ein paar Kurven hinauf in die Berge – und plötzlich steht man mitten in einer Landschaft, in der hinter jeder Kuppe eine neue fotografische Möglichkeit wartet.

Vom 24. bis 27. Juni 2027 führt uns dieser Workshop erneut in die österreichischen Alpen rund um den Großglockner. Vier Tage zwischen mächtigen Bergkulissen, alpinem Morgenlicht, blühenden Wiesen und tierischen Begegnungen.

Im Mittelpunkt stehen dabei ganz klar die wohl sympathischsten Bewohner dieser Bergwelt:

Murmeltiere.

Doch wer mit uns unterwegs ist, weiß: Wir schauen auch nach links und rechts. Denn gerade in den Bergen entstehen die schönsten Erlebnisse häufig dann, wenn niemand damit gerechnet hat.

Murmeltiere – Charakterköpfe der Alpen

Sie beobachten uns neugierig, verschwinden blitzschnell in ihren Bauen, tauchen wenige Meter weiter wieder auf und sorgen mit ihren sozialen Interaktionen immer wieder für neue Motive.

Murmeltiere bieten weit mehr als das klassische Tierporträt.

Wir möchten uns Zeit nehmen, ihr Verhalten zu beobachten und fotografisch unterschiedliche Situationen umzusetzen: einzelne Tiere in ihrer Umgebung, Familienverbände, Interaktionen, kleine Auseinandersetzungen oder einfach diesen einen neugierigen Blick direkt in die Kamera.

Dabei arbeiten wir bewusst mit Perspektive, Licht und Bildgestaltung.

Denn unser Ziel ist nicht einfach nur ein Murmeltier auf der Speicherkarte.

Wir möchten Bilder mit Atmosphäre und Geschichte.

Wenn plötzlich Steinwild vor uns steht

Gerade das macht die Fotografie in den Alpen so spannend: Man weiß nie genau, was hinter der nächsten Geländekante wartet.

Bei früheren Touren konnten wir beispielsweise eindrucksvolle Begegnungen mit größeren Gruppen von Steinböcken erleben – teilweise unmittelbar entlang unserer Wege und mit spektakulärer Bergkulisse im Hintergrund. Solche Situationen lassen sich nicht bestellen. Genau deshalb bleiben sie so besonders. 

Auch 2027 werden wir die Augen offenhalten.

Mit etwas Glück begegnet uns wieder Steinwild – vielleicht ruhig äsend, vielleicht hoch oben an den Berghängen oder sogar bei ersten spielerischen Rangordnungskämpfen.

Wildlife eben.

Nicht planbar. Aber genau deshalb faszinierend.

Der Blick geht auch nach oben

Während wir uns mit Murmeltieren und anderen Alpenbewohnern beschäftigen, lohnt sich regelmäßig der Blick in den Himmel.

Denn mit etwas Glück ziehen große Greifvögel über die Bergwelt.

Bartgeier, Steinadler und Gänsegeier gehören zu den Arten, die wir während unseres Workshops im Blick behalten werden.

Eine Garantie gibt es dafür natürlich nicht.

Aber vielleicht ist genau dieser Moment dabei: ein großer Vogel erscheint über einem Berggrat, nutzt die Thermik und kommt langsam näher.

Dann muss es manchmal schnell gehen.

Kamera hoch.

Fokus drauf.

Und genießen.

Wenn das Licht wichtiger wird als die Uhrzeit

Wer Natur fotografiert, richtet seinen Tagesablauf nicht ausschließlich nach Frühstückszeiten.

Sondern nach dem Licht.

Deshalb kann unser Tag auch einmal ziemlich früh beginnen.

Gerade die ersten Sonnenstrahlen bieten in der Bergwelt wunderbare Möglichkeiten. Auf früheren Touren haben wir diese Stunden beispielsweise genutzt, um alpine Pflanzen wie Kuhschellen im Morgenlicht zu fotografieren. Später wechselten die Motive zwischen Landschaft, Makro und Wildlife – genau dieser Wechsel machte die Tage besonders abwechslungsreich. 

Und wenn sich am Abend noch einmal gutes Licht oder eine interessante Wildlife-Situation ergibt?

Dann gehen wir eben noch einmal raus.

Der Tagesplan ist bei uns kein Korsett.

Licht, Wetter und Tiere bestimmen mit.

Vom Teleobjektiv bis zum Weitwinkel

Dieser Workshop ist deshalb weit mehr als reine Wildlife-Fotografie.

Die alpine Landschaft eröffnet uns unterschiedlichste fotografische Möglichkeiten.

Mal benötigen wir das Teleobjektiv für Murmeltiere oder Greifvögel. Wenig später lohnt sich vielleicht das Weitwinkel für die mächtige Bergkulisse. Und wenn wir kleine alpine Pflanzen oder Details entdecken, kommt auch die Makrofotografie ins Spiel.

Auf vergangenen Touren konnten innerhalb eines einzigen Tages Motive entstehen, die sich fotografisch wie unterschiedliche Jahreszeiten anfühlten – von schneebedeckten Berghängen über alpine Vegetation bis zu Wasserfällen und sommerlichen Landschaftseindrücken. 

Genau diese Abwechslung wollen wir auch 2027 nutzen.

Fotografieren statt Kilometer sammeln

Wir sind auf diesem Workshop zu Fuß unterwegs, aber er soll kein Bergsportprogramm werden.

Geplant sind leichte Wanderungen und kleinere Ausflüge rund um unsere Unterkunft.

Wir möchten uns Zeit nehmen.

Zeit, ein Tier zu beobachten.
Zeit, auf besseres Licht zu warten.
Zeit, eine andere Perspektive auszuprobieren.
Und auch Zeit, einfach einmal nur dazustehen und die Bergwelt auf sich wirken zu lassen.

Denn manchmal entsteht das beste Bild nicht nach zehn Kilometern Wanderung.

Sondern nach zehn Minuten Geduld.

Gemeinsam besser fotografieren

Während des Workshops begleitet euch Andi und unterstützt euch bei allen fotografischen Fragen.

Dabei geht es nicht darum, jedem Teilnehmer dieselben Einstellungen vorzugeben.

Wir möchten gemeinsam daran arbeiten, Situationen zu erkennen und eigene Bildideen umzusetzen: Welche Perspektive funktioniert? Wie viel Umgebung braucht das Tier im Bild? Welche Verschlusszeit passt zur Situation? Wann lohnt sich Gegenlicht? Und wann ist weniger Brennweite vielleicht sogar die bessere Entscheidung?

Ganz gleich, ob ihr bereits lange Wildlife fotografiert oder euch intensiver in dieses Thema einarbeiten möchtet – wir holen euch dort ab, wo ihr fotografisch steht.

Vier Tage Alpen. Und hoffentlich sehr volle Speicherkarten.

Der Großglockner-Workshop ist für uns eine Mischung aus Wildlife, Landschaft, alpinem Licht und gemeinsamen Naturerlebnissen .

Murmeltiere werden unsere treuen Protagonisten sein.

Vielleicht begegnet uns Steinwild.

Vielleicht zieht ein Bartgeier über uns hinweg.

Vielleicht ist es am Ende aber auch ein stiller Morgen zwischen Bergen, Blumen und den ersten Sonnenstrahlen, der zum persönlichen Lieblingsmoment wird.

Genau das können und wollen wir vorher nicht festlegen.

Denn die Natur schreibt bei unseren Workshops immer noch einen Teil des Programms selbst.

Und das ist gut so.


Murmeltiere und  wilde Begegnungen

Login Required

Please log in to add tours to your wishlist.

Log In